Stadtimkerei finger 2012 / Jede Biene ist ein Künstler
home biographie kontakt projekte bis 2007

2015

2014

2013

2012
→Neues Museum für Bienen
→Neuer Lorscher Bienensegen
→Jede Biene ist ein Künstler
→ Gemischte Bienengruppe (seit 2008)
→ Das Museum ein Bienenkorb (seit 2009)

2011

2010

2009

2008

2007

projekte bis 2007

→Bienenflugkreis und mehr

Jede Biene ist ein Künstler / Neuer Kunstverein Gießen 2012

→Gießener Allgemeine Zeitung, 16.06.2012 (PDF) (895,4 kB)
→Gießener Anzeiger, 20.06.2012 (PDF) (32 kB)

Den Auftakt zu dem zweitägigen Ausstellungsprojekt bildete ein gemeinsames Honigfrühstück mit Schülern einer vierten Klasse der Georg-Büchner-Schule in der Giessener Nordstadt. Schnell stellte sich heraus, dass ein Teil der Schüler zum ersten Mal in ihrem Leben echten Honig probierten. Um so größer war die Begeisterung, als die Schüler auch noch auf all ihre Fragen, wie zum Beispiel: Wie "sexen" die Bienen oder warum kommt der Honig nicht aus dem Supermarkt sondern aus den Bienenwaben, eine Antwort bekamen. Anschließend schnitzte jeder Schüler seine ganz persönliche Biene aus einem Radiergummi, der dann als Stempel am nächsten Tag zum Einsatz kommen sollte.

Wandgestaltung /Neuer Kunstverein Gießen

Am zweiten Tag traf sich die Klasse im Neuen Gießener Kunstverein um gemeinsam mit den Künstlern Florian Haas und Andreas Wolf die Wände zu gestalten. Die dafür zur Verfügung stehenden Stempel bestanden aus Bienen in Originalgröße, Blumen, Pollen und Blätter. Sich ein Bienenvolk zum Vorbild nehmend, stempelten die Schüler schnell sehr viele Arbeiterinnen ein paar Drohnen und eine Königin auf die Wände, wobei jedes der neu entstandenen sechs Bienenvölker seinen Platz in der Umrisslinie eines Schülers fand.

Die Vorlage für die Wandgestaltung lieferte das Foto von einem chinesischen Wettbewerb, bei dem sich die mit Badehose, Schwimmbrille, Nasen,- und Ohrenstöpsel ausgerüsteten Teilnehmer Bienenköniginnen auf ihre Körper setzen ließen, denen bald das jeweils dazugehörende Bienenvolk folgte. Gewinner war dann die Person, auf der sich die meisten Bienen niedergelassen hatten. Ermittelt wurde dies durch das Gesamtgewicht der Bienen, die auf den auf Waagen stehenden Wettbewerbsteilnehmern hingen.

Bienenwettbewerb

Die von den Schülern gestempelten "Bienenmenschen" trugen Schilder mit Aufschriften wie: NEIN ZU MON 810 - was auf das von dem Genmais Monsanto 810 ausgelöste Bienensterben aufmerksam machen sollte. Über der aus Blumen, Pflanzen und Bienenmenschen bestehenden Szenerie flogen die aus den Radiergummis geschnittenen Schülerbienen.

→Neuer Kunstverein Gießen